Werner Koczwara, Jahrgang 1957,
gilt als „Erfinder des juristischen Kabaretts“ (Spiegel-online). Er präsentiert realsatirische Paragrafen und unfreiwillig komische Urteile und lotet dadurch die Komik des Justizstandorts Deutschland aus. Er tritt regelmäßig auch in Gerichtssälen auf, so unter anderem auch im Bundesverfassungsgericht (2001), Bundesanwaltschaft Karlsruhe (2015) sowie bei juristischen Kongressen. Außerdem werden von ihm sämtliche großen deutschen Bühnen bespielt. Er ist bekannt aus zahlreichen TV Auftritten in der ARD (Ausstrahlung von „Warum war Jesus nicht rechtsschutzversichert?“), in „Ottis Schlachthof“ (BR), „Mitternachtsspitzen“ (WDR), „Freunde in der Mäulesmühle“ (SWR), „Spätschicht“ (SWR) sowie bei 3Sat.

Pressekritik:
„Der Kabarettist Koczwara rehabilitiert im Alleingang das Humorpotential der juristischen Sprache und beweist womit wir es hier eigentlich zu tun haben: nämlich mit der komischsten aller Textgattungen. Rhetorisch brillant!“ (FAZ, 22.03.2010)

„Koczwaras Programme sind ein Wunder! Wie kann man aus etwas scheinbar so Trockenem wie der Justiz derart brüllend komisches Kabarett machen?“ (Schwäbische Zeitung, 18.04.2011)

Seine beruflichen Flegeljahre:

  • 1983: Autor erster satirischer Hörfunk-Texte für SFB, SDR, HR, RIAS, BR. 
  • 1986: Wegen Koczwaras Beitrag „Der verstrahlte Großvater“ für den „Scheibenwischer“ schaltet sich der Bayrische Rundfunk aus der ARD aus. 
  • 1988: Erstes Bühnenprogramm „Sterben für Fortgeschrittene“, ein kleiner Exkurs in Sachen schwarzer Humor.
  • 1989: „Salzburger Stier“, der Preis der deutschsprachigen Hörfunkanstalten, für „Sterben für Fortgeschrittene“. Pate: Harald Schmidt.  
  • 1989: Silberne Rose von Monaco (Europäischer Hörfunksatirepreis) für „Euradio“, eine Hörfunksatire im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks. 
  • 1991: Bühnen-Programm „Warum war Jesus nicht rechtsschutzversichert?“, Teil 1 der Justiz-Trilogie, die sich über derzeit 20 Bühnenjahre hinziehen wird.  Ausstrahlung in der ARD, schwer gelobte Justiz-Farce.
  • 1993: Bühnen-Programm „Wenn die Keuschheit im Bordell verpufft“, ein heiter-katholisches Programm, welches von der Kirche gründlich missverstanden wird.
  • 1994: Jahrhundert-Satire „Es gibt Jahrhunderte, da bleibt man besser im Bett“. Das Programm läuft auch als Serie in SDR 1.
  • 1996: Chef-Autor für die ARD-Kabarett-Show „Spott-light“ mit im Schnitt 3 Millionen Zuschauer. 
  • 1997: Chefautor für „Verstehen Sie Spaß“. Durchschnittlich sechs Millionen Zuschauer sehen zu. 
  • 1998 ist Werner Koczwara im öffentlich-rechtlichen TV der meistgespielte deutsche Humorautor.
  • 1999: Bühnen-Programm „Als Opa Sondermüll wurde“ , eine satirische Rückschau auf Koczwaras bisherige Leistungen, darunter diverse Klassiker.

Die Jahre der Reife:

  • 2000: Bühnen-Programm „Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt“. 
  • 2001: Stammautor für die „Harald-Schmidt-Show“ auf Sat-1.
  • 2003: Autor für „Wetten daß?“ im ZDF.
  • 2004: Bühnenprogramm „Tyrrannosaurus Recht"
  • 2006: Schwäbisches Bühnenprogramm „Der wüstenrote Neandertaler oder wie aus Affen Bausparer wurden“. Erstes schwäbisches Programm seit Willy Reichert, das bundesweit aufgeführt wird. Beim Publikum kommt es zu schweren Lachkrämpfen und zumindest einem belegten Platzen der Fruchtblase.
  • 2007: „Muggabatscher und Bombobabierle“: Ein Hörfunkspot im SWR wird Kult im wilden Süden. „Der wüstenrote Neandertaler“ wird schlagartig eine der meistverkauften Kabarett-CDs in Baden-Württemberg.
  • März 2008: Premiere des Programms "Kabarett über alles. Außer Tiernahrung". Aus dem Programm entstehen mehrere Hörfunkserien auf SWR-3.
  • Mai 2009: Beginn der täglichen Kolumne auf SWR-4: "Ein Schwabe erklärt die Welt".
  • März 2010: Buchveröffentlichung "Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt". Das Buch marschiert vom Start weg in die Spiegel-Bestsellerliste und hält sich dort 30 Wochen lang.
  • Juli 2010: Werner Koczwara gründet gemeinsam mit Ernst Mantel das "Vereinigte Lachwerk Süd".
  • Ab Oktober 2010: Monatliche TV-Show im SWR:  "Spätschicht- die Bühnen-Comedy".
  • Februar 2011: Das Kabarettprogramm "Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt" durchbricht nach knapp 11 Jahren Spieldauer die Schallmauer von 1000 Vorstellungen und ist damit eines der meistgespielten Programme der deutschen Kabarettgeschichte.
  • März 2011: Offizielle Premiere "Lachwerk Süd" mit Ernst Mantel.
  • September 2011: Premiere der lang erwarteten Fortsetzung von Werner Koczwaras Jura-Saga: "Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt Teil 2 - Die nächste Instanz"
  • 2014: Premiere des Programms „Einer flog übers Ordnungsamt“
  • 2016: Premiere des Programms „Für eine Handvoll Trollinger“
  • 2017: Hauptpreis beim Baden-Württembergischen Kleinkunstpreis 2017